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Herrn Georg Ernst Stahls,... Gründliche und nützliche Schrifften, von der Natur, Erzeugung, Bereitung und Nutzbarkeit des Salpeters, mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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Wann ein Theil Schwefel mit zwey oderdrey Theilen Salpeter wohl unter einandergerieben, und aus einer Retorte, die oben einKohrchen hat, in das vorgeſchlagene Waſſergetrieben wird: ſo gehet gleichfalls ein ſolcherſalpetericht⸗ſchwefelichter Spiritus uͤber, dochiſt derſelbe nach ſeinem groͤſſern Theil ſchwefe-icht, nach ſeinem kleinern ſalpetricht, undnach ſeinem geringſten Theil ſchwefelicht ·

uͤchtig. Wenn dieſer Spiritus nur genug-ſam geſättiget iſt, und von friſchem Salpeterabgezogen wird, ſo entſtehet daraus ein gantzreiner Salpeter ⸗Geiſt. Bey allen dieſen Ma-nieren aber geraͤth der alcaliſche Theil des Salpeters in einen dritten Stand, indem ter mitdem Sy lhhuriſch: Vitrioliſchen Sauer⸗We-

n zuſammen gehet.

Hergegen behaͤlt das Alcali in dem Salpeterſeine Natur, wenn er mit Rohlen, oder andern derglechen Dingen, worinnen ein reines

lammen. ſuͤhiges Beſtand⸗Weſen vorhan-den, bearbeitet wird.

D 4 Die

ab, und wo du meineſt, daß etwas Vitrioliſchesmit übergangen, ſo lege in deinen§piritum ein we-nig friſchen reinen Salpeter, und ziehe ihn nochmahlbiß zur trockene ab. Wenn du wilſt, ſo kanſt duihm unter dieſer Arbeit ſo viel von ſeinem Phlegma10 als dir gut deucht, vermittelst gantz gelindenVerne benehmen, und endlich wirſt du, wenn duVerſtand davon hat, ſindeu, wie ſehr ein ſolcherSpiritus Nuri an KReinigkeit und Gute von einemandern gemeinen unterſchieden.