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Dieſes geſchiehet nach der gemeinſten Art,wann auf den, im Tiegel flieſſenden Salpeternach und nach eine Kohle geworffen wird.
kan muß aber die Kohle in der Zange veſthalten, wo das Gefaͤß nicht ſehr groß') dennſonſt ſteiget der Salpeter in die Hoͤhe, und ge—het uͤber den Tiegel hinaus. Oder man legetauch eine gluͤbende Kohle in den Tegel, undtraͤget den Salpeter bey wenigen nach undnach darauf, biß alles mit einander verpuffet:Oder man nimmt auch endlich drey Theile Kal—peter, und einen Theil geſtoſſene Kohlen, undtraͤget dieſes Gemenge nach und nach in einkaltes Gefaͤtz, zündet die erſte l'ortion an, undſetzet hernach das uͤbrige allmaͤhlich bey weni-gem zu.(““)
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() Eben alſo auch, wo die Kohle etwas groß iſt,denn ſonſt ſpringet ſie von dem Salpeter ab, oderverſpruͤhet auch gar zu viel von demſelben.
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) Zu einem Theil Kohlen ſind drey Theile Salpe—ter noch lauge nicht genug, ſondern es werden wohl0. biſt. Theile zu einem Theil guter Kohlen erfor—dert, wann die Oreration nach unſch gerathenſoll, wie ſolches ſelbſt der vortrefflich erfahrne HerrDod. Neumann in feinem Dractat von Salpeter p.89. angemercket. Wenn man alsdann die Mate-ren wohl vermiſchet, ſie bey wenigen in einen glibenden Tiegel eintraͤgt, und jede Detonation vollig abwartet; ſo hat es mit der uͤbrigen Arbeitnichts zu bedeuten. Ich rathe indeſſen einem je-dem nich nicht geung geuͤbten, der etwa die Pro-be machen will, aufrichtig, daß er bey diefer Arbeitbehutf am verfahre, und bey der Operation jemand