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Herrn Georg Ernst Stahls,... Gründliche und nützliche Schrifften, von der Natur, Erzeugung, Bereitung und Nutzbarkeit des Salpeters, mit denen hieher gehörigen Kupfern, und vielen diensamen Anmerckungen vermehret, und wegen ihres unbeschreiblichen Nutzens aus dem Lateinischen ins Teutsche übersetzet
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welche ſo ergiebig, daß man mit dem Salbe Vofaſt nirgend mehr hin weiß, auch giebt es SaltBrunnen, welche eine ſo arme Soole ſuͤhren 1daß es ſich des Siedens nicht verlohnet. Belderley Soolen koͤnnen durch gehoͤrige Hand egriffe dahin diſponiret werden, daß ſie an ſtall 1des Saltzes, Salpeter geben muͤſſen. Vol baldem Gebrauch des See-Waſſers zu dergle gebechen Endzweck, kan ein gleiches promittirt 100werden. Ob ſich aber jemand dißfalls den beneVaterlande zum beſten Mühe gegeben, ſob benches gehoͤret, wenigſtens vor mir, zur Zeit uy 4ter die unbekannten Dinge. unge

Andere Provinzen unſers teutſchen Vater, deslandes haben andere Materialien, und es i Achefaſt kein Ort ſo ſchlecht, der daran nicht genuß getſamen, ja uͤberfluͤßigen Vorrath haben ſolte/ ben Lwie wir in folgenden mit mehrern zeigen wer! etwatden. Wir moͤgen uns alſo billig vor unſerel] chenUnachtſamkeit entſehen, und von den India alsdenern lernen, welche ihre Landes-Materialiel eriſt.weit beſſer zu brauchen wiſſen. Wie danl peter.von der eintzigen Provinz Azmer geſchriebel lichtwird, daß in ſelbiger der Salpeter⸗Hande ke, u.dem groſſen Mogul jahrlich biß drey und drey/ in derſig Millionen einbringen ſolle. Man kan au emjahrlich in den Zeitungen wahrnehmen, was Saltallein die Hollander vor eine unſagliche Men Frütge Salpeter aus Indien nach Europa fuͤhren. G ae

Aber hievon vor dieſesmahl genug. 27.Von