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4 (1773) Die unterirdische Erdbeschreibung / Franz Ludwig Cancrinus
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56 Erste Gründe

aus aber sind die Stehende-, die Morgen-, dieSpath-, und die Flache-, imgleichen die Schnee»bende-, die Flachfallende-, die Donlege-, und dieSeigergänge entstanden (§. zs und 40.).

§. 69.

Weil die Flözgebirge auf der unebenen, und baldHähern, und bald tiefern Oberfläche der Erde ent-weder angeschlemt worden, oder im stehenden Was-ser niedergesunken sind (§. 6z.): So begreift manauch leicht, daß hieraus nicht nur die Wechsel, und dieRükken, an den sich entweder schon verschlemte, odernoch offene Gange befanden, sondern auch die hohe,und die tiefe Flözze, dieNieren, und die Nester hin-gegen durch die Austroknung der Mineralien ent-standen sind (§. zo und zr.): Weil aber auch dieFlözgebirge öfters sehr hoch sind, und daher ihreLast sehr gros ist; So können sich auch gleich beider Entstehung dieser Gebirge einige Teile mehr zu-sammen, und in einen tiefern Raum gefezt haben(§. 66.), und hierdurch mögen ebenwol die Wechsel,und die Rükken, und die hohe, und die tiefe Flözze,ia selbst teils durch dieses Sezzen, teils aber durchdas Losreisen der Gebirge die Gänge an den Rükkenentstanden sein.

Z. 70.

Der Ursprung der Höhlungen in der Erde, wovinnen die Stokwerke befindlich sind, läst sich nichtso leicht, wie die Entstehung der Gänge, und derKlüfte erklären. Konte sich inzwischen bei der Ent-stehung