der Schmelzkunſt und Metallurgie. 337
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Gold von dem Silber in dem naſſen Wegdurch das Scheidewaſſer zu ſcheiden
. 8(H. 3379.
1) Man ſchmelze die zu ſcheidende guͤldiſche Sil-ber(F. 328, 329 und 330), und ſchuͤtte ſolche/wenn ſie geſchmolzen ſind, in einen kupfernen Keſſel,der nicht ganz voll kaltes Waſſer iſt, dieſes Waſſeraber rüͤhre man mit einem Beſen waͤhrend des Aus-gieſens beſtaͤndig um, ſo, daß man bei dem Um-lauf des Waſſers das gefloſſene Silber mit einem
warmen Loͤffel oder kleinen Schoͤpftiegel nicht weitvon dem Rand in den Keſſel gießt, da dann dieGranalien, die kleinen Silberkoͤrner, hohl, undum deſto feiner und hohler werden, ie breiter mandas Silber ausgießt. n b
2) Die Granalien, welche man durch dieſe Ar-beit erhaͤlt, trokkene man in einem irdenen oder ku-pfernen Gefaͤſe, und gluͤe ſolche aus, damit dieZwiſchenraͤume erweitert werden, und das Scheide-
waſſer beſſer in das Silber eindringen koͤnne.
3) Weil die glaͤſerne Scheidekolben oben andem Hals zu eng ſind: So beuge man ein Eiſen,welches 4 Zoll dik iſt, nach der Groͤſe der Rundung,wo der Hals an dem Kolben aufhoͤren ſoll. DieſesEiſen nun mache man warm, und ſtekke den Halsvom Kolben in die Rundung, dieſes Eiſen aber dreheSchmelz k. I. Abteil. 9 man