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9/1 (1784) Schmelzung und Ausscheidung der Metalle aus ihren Erzen / Franz Ludwig Cancrinus
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338 Erſte Gruͤndeman an dem Hals um, ſo ſpringt er da ab, woihn das Eiſen beruͤhrt. Eben das erhaͤlt man auch,wenn man um den Hals, da, wo er abgeſpraͤngtwerden ſoll, einen Schwefelfaden feſt anbindet, unddann ſolchen an vier Orten anſtekt, ſo bald aber,wie der Schwefelfaden durchaus im Brand iſt, denHals von dem Kolben in das Waſſer⸗ ſtekt, dadann ſolcher an dem Ort, wo dieser Faden geweſeniſt, abſpringt.

4) Man wiege in einen Uiüshen Scheidekol-ben 4, 5 bis 6 und 10 Mark Granalien, und ſchuͤttedarauf, entweder auf einmal, oder nach und nach,4, 5 bis 6 und 10 Pfund gutes Scheidewaſſer, ſo,daß alſo auf eine Mark Silber ein Pfund Scheide-waſſer komt, man nehme dabei aber die Regel inacht, daß nur z von dem Bauche des Kolbens ange-fuͤlt werden, alſo f von demſelben leer bleibt, weildas Scheidewaſſer bei dem Arbeiten in die Hoͤheſteigt. Dieſer Kolben nun fuͤlle man ſo viele, 5auf dem Scheideofen Raum haben.

5) Die ſo angefuͤllten glaͤſernen Scheidekolbenſezze man in den Sand auf dem Scheideofen(§. 335), und mache ein gelindes Feuer: So ſaͤngtdas Scheidewaſſer an zu arbeiten, und die Solu-tion wird weißlich, nach und nach nun mache manetwas ſtarker Feuer, doch nicht zu ſtark, damit dieSolution nicht uͤberſteige. Komt inzwiſchen die-ſer Fall vor: S0 vermindere man das Feuer, und

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