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fundcnen Veränderungen in dem ursprünglichenZustande unserer Erdrinde zu befestigen. Dennwir finden diesen Boden stets vorwaltend auslockerem Erdreiche, aus lose und unregelmässigübereinander geschütteten Steinen, Sand, Schuttund Gerolle gebildet, welche gewöhnlich bis zusehr ansehnlichen und sehr oft selbst bis zu un-bekannten Tiefen sich aufhäufen. Eine sehrleicht anzustellende Prüfung des Materials aber,welches diese im Zustande mechanischer Zer-kleinerung befindlichen Steinmassen zusammen-setzt, lehrt, dass dieselben nur aus mehr oderminder abgerollten Trümmern früher erzeugterGebirgsarten gebildet werden, welche oft nochvon derselben Beschaffenheit fest anstehend ingrossen Massen aus dem Schuttlando hervorra-gende Felsen bilden.
Eins der grossartigsten und zugleich auchdas uns am nächsten liegende Beispiel solcherVerhältnisse zeigt unstreiiig die norddeutscheEbene. Von den Ufern der Ost- und Nordseeerstreckt sich dieselbe bis tief in das Innerevon Russland und berührt dann mit ihren ent-gegengesetzten Enden, fast ohne alle wesent-liche Unterbrechung, die Ufer des schwarzen,des kaspischen und des weissen oder des nörd-lichen Eismeeres. Diese ganze ungeheuere Er-streckung eines gleichförmigen Flachlandes von107,000 geographischen Quadratmeilen Flächen-inhalt, dessen höchste Erhebungen über demMeere kaum mehr als 150 Toisen betragen mö-gen, wird bis zu unbekannter Tiefe aus denzerstörten und zerkleinerten Bruchstücken früherzusammenhängender fest anstehender Gestein-massen gebildet; in ihrer äussersten Zerreibungleinen Sand bildend, erscheinen sie kenntlicher