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Seitdem das mittelländische Meer von Schalthicr-gattungen bewohnt worden, die noch jetzt inden neapolitanischen Gewässern leben. Mit die-se'' Ueberzeuo-ung würde es nicht zu voreiliggewesen seyn, die vielen Crater jener Insel mitder neuern vulcanisclien Gruppe Caropauieu s zu
vereinigen.
. Aus ähnlichen Gründen können wir, ohneviele Unsicherheit, die untermeerischen Laven des»al di Noto auf Sicilieu zu dem neuern KreiseUnterirdischer Bewegung, v'on dem der Aetna undCalabrien einen Theil bilden, rechnen. Die La-ven des Euganeischen Gebirges und im Vicen-tinischen aber dürfen wir, obgleich sie nichtgänzlich ausserhalb der Reihe von Erdbeben inÖberitalien liegen, mit keinem der vorhandenenvulcanisclien Systeme vereinigen; denn als sieflössen, waren die Meere von Thiereu bewohnt,die von denen, welche jetzt in dem mittelländi-schen Meere oder au irgend einem andern Puncteder Erde leben, gänzlich verschieden sind.
Zweites Capitel.
Der vnlcanische Bezirk von Neapel.
Wir wollen nun zuvörderst den Lesern ei-nen Abriss der Geschichte einiger der vulcani-schen Crater in den weiter oben beschriebenenRegionen miltheilen und die Zusammensetzung