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des Wassers länger, als das Steigen, so dabsdie überwiegende Kraft immer in der Richtungstattfindet, welche ein tiefes und breites Bahr-wasser sich zu erhalten bemüht. Da as aberklar ist, dass sowohl das Strömen desBlusses,als auch der Fluth, ihre erdigen Gemengtheileso weit führen, als es ihre Geschwindigkeitmit sich bringt, so werden alle Buchten zumTheil versandet, da es sehr viele Ursachen giebt,weshalb die erdigen Materien zurückgehaltenWerden, und weil sie beständig ihre Stellungverändern.
Das Versanden der Buchten giebtkeinen Ersatz für den Verlust an denKüsten. — Manche Schriftsteller haben be-hauptet, dass der Gewinn von Land an der Ost-küste von Grossbritannien, seit den frühestenZeiten der Geschichte, noch mehr als der Ver-lust betragen habe; allein sie haben sich nichtdie Mühe gegeben, den Belang des letztem zuberechnen, und haben auch oft vergessen, dasswährend der neue Gewinn sich zeigt, seltennatürliche Denkmale von Dem existiren, wasnicht mehr ist. Sie haben auch die künstlichdem Meere abgewonnenen Landstriche nicht be-rücksichtigt , die oft von grosser Wichtigkeit fürden Ackerbau und die vielleicht auf Tausendevon Jahren gesichert sind, welche aber dennochdurch eine geringe Kraft in Beziehung auf die-jenige überfluthet werden können, welche zurZerstörung der hohen Felsenküsten erforder-lich ist.
Es scheint zwar auf den ersten Blick pa-radox zu seyn, ist aber dennoch wahr dassdie meisten Buchten, obgleich sie »anz’beson-ders den Eingriffen des Meeres ausgesetzt sind,
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