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Die Gegenden um Erzerum zeigen ähnliche Er-scheinungen.
Syrien und Palästina zeigen eino Mengevulcanischer Erscheinungen, und sehr ausgedehnteOberflächen sind zu verschiedenen Perioden er-schüttert; es sind dadurch Städte zerstört undMenschen getödtet. Die Geschichte erwähntder Verheerungen, welche durch Erdbeben inSidon, Tyrus, Berytus, Laodicea und Antiochien,so wie auf der Insel Cypern, angerichlet wor-den sind. Die Gegend um das Todte-Meer scheint,nach den Berichten neuerer Reisenden offenbarvulcanisch zu seyn. Eine Gegend bei Smyrnain Kleinasien nannten die Griechen Katakekau-mcnc, oder die Verbrannte, weil dort ein gros-ser, gänzlich unfruchtbarer Bezirk ist, der keineBäume und einen schlackigen Boden hat.
Griechischer Archipel. — Gehen wirweiter nach Westen zu, so erreichen wir dengriechischen Archipel, wo Santorin, welchesweiter unten beschrieben werden wird, das grossoCentrum der vulcanischen Wirksamkeitist. Nord-westlich von Santorin ist ein anderer brennen-der Vulcan, auf der Insel Milo, von neuem An-sehen, der in seinem Centralcrater eine fortwäh-rend brennende Solfatara und mehrere Quellenvon kochendem Wasser und von Dämpfen hat.Verfolgen wir dieselbe Linie, so gelangen wirzu dem Theile von Morea, wo, wie alte Schrift-steller berichten, im Jahre 373 v. Chr. Geb.die Städte Helice und Bura durch ein Erdbebenvon dem Meere begraben wurden, so dass man,nach Ovid, die Wälle unter dem Wasser sehenkonnte. In derselben Gegend wurde zu unser»Zeiten ([1817) Vostizza durch ein Erdbeben i"Ruinen verwandelt. Auch zu Methone ([dem