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Die neuen Veränderungen der unorganischen Welt, oder Geschichte der durch Ueberlieferung nachgewiesenen Einwirkungen des Wassers und des Feuers auf die Gestaltung des festen Theils der Erde, zur Erläuterung geologischer Erscheinungen / von Carl Lyell; aus dem Englischen von Carl Hartmann
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ganz abgekühlt, und aus Spalten entwickeltensich viel Wärme und Dämpfe.

Der verewigte Fr. Hoffmann sah 1832 ander Nordseite des Vesuvs, an der sogenanntenPunla del Palo, eine grosse Menge bandartig undparallel übereinander liegende Lavabänke von 6bis 8.Fuss Dicke, und Schlacken und Conglome-rat dazwischen liegend. Diese Bänke sind, sei-ner Angabe nach, von manchen Lavagängen, ei-nige 5 Fuss mächtig, durchschnitten Sie gleichendenen der Somma und enthalten Leucit- undAugitkörner.

Es kann keinem Zweifel unterworfen scyn,dass diese Gänge durch die Ausfüllung offenerSpalten mit flüssiger Lava entstanden sind; vonder Zeit ihrer Bildung wissen wir aber weiternichts, als dass sie alle nach dem Jahre 79 ent-standen und, relativ gesprochen, neuer als dieLaven und Schlacken, welche sie durchsetzen,sind. Eine bedeutende Anzahl der oberen Schich-ten sind nicht von den Gängen durchschnitten.Dass die Erdbeben, die jedesmal den Eruptionenvorhergehen, Spalten in der Masse machen, istbekannt; und im Jahre 1822 waren, drei Monatevor dem Ausbruche der Lava, mehrere offene,heisse Dämpfe entwickelnde Spalten vorhanden.Es ist klar, dass solche Spalten beirn Empor-steigen der Lavasäule mit geschmolzener Materieäusgefüllt werden mussten, und so wäre dennder Ursprung der Gänge leicht erklärt, eben sotvie die grosse Festigkeit und crystallinischeNatur der dieselben bildenden Felsart, die ausLava, welche sich langsam und unter grossemDrucke abkühlte, gebildet worden ist.

Man hat behauptet, dass das häufige Zer-reissen vulcanischer Kegel während Ausbrüchen

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