Band 
Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
Seite
16
JPEG-Download
 

i6 Anfangsgründe der Rechenkunst.

te, die Addition und Subtraktion andeutet. DasZeichen (-4-) bedeutet die Addition, und man sehtes zwischen beyden Grössen, die addirt werden solle».Diesemnach muß der Ausdruck 16 -s- g — 19 so ver.standen werden: zu 16 addirt z giebt 19. DerBequemlichkeit wegen spricht man das Zeichen (4-)durch mcbr, oder aus, weil es die eine Grösseum die andre vermehrt. Das Zeichen der Subtra.ction ist ein Strich (—), welchen man vor bcrjeni.gen Grösse seht, die von der andern subtrahirt wer.den soll. So heißt der Ausdruck: r6—soviel als: von 16 subtrahirt z, läßt i z. Manspricht der Kürze wegen dies Zeichen durch das Wortweniger, oder »»'nur aus, weil es die grössere Zahlum die kleinere vermindert.

Es kann seyn, daß die Grösse, welche man voneiner andern subtrahiren soll, selbst schon eine Sum.me, oder Differenz, andrer Grössen ist. In diesemFall schlieft MP? sie, Verwirrung zu vermeiden, ineine Parenthese ein. So bedeutet 2 —(z-4-2) so viel,als 9 —5, und9—(g—. 2) soviel, als9—i. Ueber-haupt also bedeutet der Ausdruck ^ —(8-4. L) denRest, welcher übrig bleibt, wenn die Summe 8-4-L,und^ —(8 —L)denRest, welcher übrig bleibt, wenndie Differenz 6—L von ^ ist subtrahirt worden.

21 §.

Die Addition und Subtraction sind einander soentgegen gesetzt, daß eine die andre aufhebt. Esfallt in die Augen, daß 12-4-4 —4—12 sey. Willman dies allgemein ausdrücken: so giebt es denGrundsatz:

wenn zu einer Grösse eine und eben dieselbeandre Grösse zugleich addirt und wieder von

ibr