I8 Anfangsgründe -er Rechenkunst.
Nimmt man diesen besondern Fall auö, so kommtbeym zweyten summiren in jeder Classe nur eine ein«fache Ziffer zu stehen. Diese Ziffern zusammenmachen alsdenn eine zusammengesetzte Ziffer aus,welche die gesuchte Summe ausdrückt.
Exempel.
1568Z 578989 9999
7437 4794 7 , 999
10 16 18
n rs 18
10 iZ 18
rr *5 9
^_ n 10998
LZ 120 ^
6269Z6
Beweis. Es soll die gesuchte Summe ein Gan-zes seyn, welches alle die Theile zusammen genom-men enthält, woraus die gegebenen Zahlen zusam-men gesetzt sind. Da man nun nacheinander dieEinheiten einer jeden Ordnung zusammen zählt: soerhellet, daß die zusammengesetzte Ziffer, welche manzuletzt herausbringt, olle die Theile zusammen ge«nommen ausdrücke, welche in den beyden gegebenenZahlen enthalten sind. Daß aber die Voraussetzungder dritten Regel ihre Richtigkeit habe, beweiset daSletzte Exempel, denn es kann beym ersten Summi-ren keine grössere Summe, als r 8, also beym zwey-ten Summiren nicht mehr als 9 in jeder Classe her-auskommen, wofern anders diese Zahl 9 nicht etwaselbst unter den ersten Summen befindlich ist.
pracn-