Der H. Abschnitt rz
25 §.
Es ist nur noch übrig, der bisherigen Lehre vonder Addition ein Kennzeichen der Gleichheit und einPaar Kennzeichen der Ungleichheit anzufügen, dieaus dem Begrif der Addition unmittelbar folgen.Es sind folgende:
wenn zwey Grössen einander gleich sind,und man addirr zu ihnen gleiche Grössen; somüssen die Summen gleich groß seyn.
wenn aber zwey Grössen ungleich sind,und man addirr zur grösser,', eben so viel, alszur kleinern: so ist die erste Summe grösser,als die zweyte.
Addirt man demnach zur grösser» mehr,wie zur kleinern: s) wird noch um so mehrdie erste Summe grösser, als die zweyte seyn.
26 H.
wenn von einer Ziffer, die nicht grösserist, als die grösseste mögliche Summe zwoereinfachen Ziffern, (also nicht grösser als , 8 )eine einfache Ziffer subtrahier werden soll: soist es leicht in Gedanken die Differenz zu fin-den, und durch die ihr zugehörige Ziffer aus-zudrücken.
27 §-
Es find zwey ungleiche Zahlen gegeben,man soll die kleinere von der grösser» subtra-hiren.
Anst. I. Man schreibe die kleinere Zahl unter dergrösser«, so wie bey der Addition, damit die Ziffernvon einerley Ordnung untereinander zu stehen kom«mcn.
B 4 II. Wenn