42 Anfangsgrunde der Rechenkunst.
wöhnlichen Nahmen eine Grösse überhaupt, oder auchstatt der Ziffern eine Zahl überhaupt, mit Buchsta-ben des Alphabekhs bezeichnen, gewöhnt man sichleicht, ob es gleich den ersten Anfängern einen klei-nen Anstoß zu verursachen pfleget. Die Sache hateinmahl den Nutzen, daß der Vortrag dadurch ab-gekürzt wird, und fürs zweyte auch diesen, daß dieBeweise dadurch ihre völlige Algemeinheil erhalten.Wenn der Satz vorigen §phs allgemein wahr seynsoll: so muß es gleich viel seyn, was für Grössenman statt /X und k in dein Beweise setzet, wenn sienur beyde gleich groß sind. So muß man auch statt«jede beliebige ganze Zahl sehen können. Man hatober weder so allgemeine Zeichen für die Zahlen, nochauch für andre Grössen. Deßwegen muß man ent-weder neue Zeichen von so allgemeiner Bedeutungeinführen, und das ist unnöthig, weil die Buchsta-ben füglich dazu gebraucht werden können: oder manmuß alles in weitlauftige Worte einkleiden, welchesviel beschwerlicher seyn würde. Wer diese Art desVertrages noch nicht gewohnt ist, der setze statt dergebrauchten Buchstaben Zahlen, die ihm zuerst bey-sallen, und beobachte dabey nur dies, daß er statt derBuchstaben, die gleiche oder ungleiche Zahlen oderGrössn überhaupt bedeuten sollen, auch gleiche, oderungleiche Zahlen nimmt; so wird er ohne Schwierig-keit die Beweise überdenke» können, und es bald da-hin bringen, daß er dieses Hülfsmittels nicht mehrbenöthigl ist.
46 tz.
wenn von zwoen Grössen die eine grösserals die andre ist, und man dividirr beyde mir
glei-