Band 
Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
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,48 Anfangsgründe der Rechenkunst.

und die Gründe derselben einigermassen auseinandergesetzt werden. Allein, wenn die Rechenkunst alsein Theil der Mathematik betrachtet, und in allenihren übrigen Theilen hiernachst mit Vortheil ange-wandt werden soll: so ist nöthig, über die mancher-ley Arten, wie man die Zahlen mit einander ver-gleichen, und aus gegebenen Zahlen andre suchenkann, nunmchro so allgemeine Betrachtungen anzu-stellen, daß man dadurch in den Stand gesetzet wird,j» jedem vorkommenden Fall selbst zu beurtheilen,welche von den mannigfaltigen Regeln anzuwendensey, die in den gewöhnlichen Anweisungen zur Re-chenkunst unter so vielerlei) Namen vorgetragen wer-den. Ja, diese Untersuchungen müssen so allgemeingemacht werden, daß ste sich auch da anwenden las-sen, wo man mit Vergleichungen andrer Grössenzu thun hat, die man eben nicht als Zahlen be-trachtet.

Der IX. Abschnitt.

Von den Verhältnissen und Proportionen.

r§5 §-

Owo ungleiche Grössen sind allemahl um eine ge.

wisse Differenz unterschieden, und ein Paarandre Grössen können um eben diese Differenz unter,schieden seyn. Es ist z. E. 7— 4—z, und 8 — 5z. Man kann also sagen r 8 übertreffe 5 umeben so viel, als 7 die Zahl 4 übertrift, und dies

kann