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Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
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Der H. Abschnitt.

dem entgegengesetzten ^(7 gleich ist: so lie-gen und in gradcr Linie.

Beweis. Es ist D^L -i- 2 K (22 §). Da

nunK,^L: so ist auch 2K,

und folglich liegt AL mit in grober Linie (2z H).

Der il. Abschnitt.

Vom Umfange der ebenen Figuren überhaupt,und insbesondere von der Kreislinie.

29 §.

§V>enn man zwischen einem Punct k in dem ei-ro?

nen Schenkel ^ 1 i, und einem andern PunctL in dein andern Schenkel AL des gradlinichccnWinkels ö/VL eine grade Linie KL ziehet: so erhältman eine ebene Fläche, die von allen Seite» durchdrey grade Linien LL, /VO, begränzt ist. Aufähnliche Art läßt sich eine Ebene durch soviel Linien,als man will, einschließen, wie Ak LI) Lb, und eSkikist nicht nothwendig, daß die Linien , UL, u. s. f.grade sind: es können einige derselben krumme, rSkönnen auch alle diese Linien krumme Linien sey».Eine ebene Fläche, die von allen Seiten begränzt ist,heißt eine ebene Figur, oder hier schlechthin eine Fi-gur, weil in der ebenen Geometrie nie von andernFiguren die Rede ist. Die Linien, welche die Figurumschließen, heißen ihre Seitenlinien, und alle Sei-tenlinien zusammen machen den Umfang der Fi-gur aus.