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Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
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222 Der Geometrie erster Theil.

ZO §.

Eine einzige grade Linie allein, oder auchzwo grade Linien allein, können keine Figurttmjchliej^cn. Es kein» aber gar wohl eine einzigekrumme Linie den Umfang einer Figur ausmachen.Sind die Seitenlinie» einer Figur alle grade Linien;so heißt sie eine gradlinichre Figur: wenn eineoder mehr krumme Linien ihren Umfang ausmachen;so nennt man sie eine krumlrnichce Figur. Der-msschtlimchrc Figuren find diejenigen, deren Um-fang zum Theil aus graden und zum Theil auskrummen Linien besteht.

Der ganze Umfang einer gradlinichten Figur istselbst eine Linie, die aber weder in die Classe der gra-ben noch krummen Linien gehört. Man kann sie ei-ne gebrochene Linie nennen, und hieher gehörenüberhaupt alle Linien, die aus graden Stücken, un-ter welchen Winkeln man will, zusammengeseht sind.

Eine ähnliche Vewandniß hak es mit dem Umfan-ge einer vermifchtlinichtcn Figur. Sowohl dieserUmfang, als auch jede andre Linie, die aus gradenund krummen Stücken zusammengesetzt ist, kaun ei-ne vermischte Linie heisscn.

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?. Die Anzahl der Seiten einer Figur ist mit der An-zahl ihrer Winkel allemahl einerley. Wenn nemlicheine grade Linie mit einer krummen in einemPuncte k, oder ein Paar krumme Linien LI? und LD,in einem Puncte L zusammen stoßen: so heißen auch^liL, und ebene IlVinkcl. Es hat aber mitdiesen Winkeln eine ganz andre Bewandniß, wiemit den gradlinichten, welches die Folge weiter erge-

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