Band 
Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
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Der H. Abschnitt.

ben wird. Nun schließt jede Seitenlinie mitdernächstfolgenden KL einen Winkel ein, und die lehteeinen mit der nä6)stletzken l^, und noch einenandern mit der ersten ^l!. Woraus sich dann ergicbt,daß jede Figur so viele Winkel als Seitenlinienhabe.

Z2 §.

Dieserwegen theilt man alle Figuren nach der An-zahl ihrer Winkel, oder Seitenlinien, in Classen ein,und giebt ihnen Nahmen, die von der Anzahl ihrerWinkel, oder auch ihrer Seitenlinien, hergenommensind: woraus man leicht abnehmen wird, wasdreyseitige, vierseitige, fünfscirigc Figuren, oderDreyecke, Vierecke, Fünfecke u. s.f. sind. Figu-ren, die mehr als vier Seitenlinien haben, pflegtman überhaupt Vielecke oder Polygone zu nennen.

Man nennt sie schlechthin Dreyecke, Vierecke, oderPolygone, wenn sie gradlinichte Figuren sind.Sonst aber drückt man durch die Beywörter: ver»mischrlinichr oder krumlinicbr, zugleich die Be-schaffenheit ihrer Seitenlien aus.

3Z §-

Wenn ein Punct k innerhalb der Gränzen einer r i r.Figur liegt, und wenn man durch denselben eine gra-de Linie ziehet: so wird diese Linie, wenn man sienach beyden Seiten gehörig verlängert, den Umfangder Figur wenigstens in zweenen Puncten schneiden.Denn sie muß sowohl auf der einen, als auch auf derandern Seite, den Umfang der Figur einmahl errei-chen und sodann durch denselben durchgehen.

Ist also die Figur gradlinicht; so schneidetwenigstens zwo von ihren Seitenlinien (rgH). Wenn

über-