IO4 Die allgemeine Rechenkunst.
wegung Zeit, und die Höhe des Falles änder t sich be-ständig, so wie mehr Zeit verläuft. Wenn man al-so eine Gleichung sucht, welche das Gesetz ausdrückt,wie die Höhe des Falles und die Zeit, worin die Be-wegung erfolgt, von einander abhängen, so bedarfes dessen nicht, daß man der Zeit oder der Höhe desFalles bestimmte Werthe beylegt, man betrachtetbeyde als Grössen, die ihrer Natur nach veränder-lich sind. Solche Grössen, die ein für allemahl be-stimmte Werthe haben, nennt man beständigeGrossen. Bey Verzeichnung eines Kreises um ei-neu gegebenen Mittelpunct bleibt der Halbmesser einebeständige Grösse, wenn gleich Bogen und Win-kel am Mittelpunct sich allemahl zugleich ändern.
28. §.
184 Auf der Hypstbcnuse (77° eines bey ^ recht- !
I^ig. winklichten Dreyeckes ^/(7?' ist (7Ü der Grund- >linic gleich angenommen, und ÄD auf^7(7 senkrecht: man soll eine Gleichung zwi-schen der Hypotbenuse und dem Segment(77^ der Grundlinie finden.
Anst. Die Dreyecke /^L77 und lX7ll sind ein-ander ahnlich, ( 210 . §. Geom.) also ist (7V: LI?
— Vermöge der Voraussetzung aber ist >
OK — also auch (70 : ^(7 n : (71, unddaraus folgt (70 . (7D — ^(7*. Ein Kreis ausdem Mittelplinct (7 niit dem Halbmesser (7/V beschrie-ben geht durch I!, und wenn gleich der Winkelgrösser oder kleiner genommen wird, so bleibt dochOb von beständiger Grösse, wenn (7^V wie hier vor-ausgesetzt wird, einerley bleibt: dagegen ändern sichmit dem Winkel zugleich (70 und (777. Man setze
die