ZZ8 Die allgemeine Rechenkunst.
dessen können doch Fälle vorkommen, wobey die bis-herige Th orie ihre Anwendung findet, zumal wennder Accord so geschlossen wäre, daß man für einen be-stimmten Theil der Arbeit einen gewissen Lohn, undfür einen jeden folgenden Theil eine bestimmte Anlagefestgesetzet hatte, wenn man e?wa gleich Anfangs nichtvoraus wissen konnte, wie weit die Arbeit würde fort-zusetzen seyn.
i. Ware bey Ausgrabung eines Brunnens dererste Fuß zu 4 Groschen, und jeder folgende zu z Gr.mehr als der vorhergehende bedungen: so läßt schleicht berechnen, wie viel man zu zahlen habe, wennder Brunnen die Tiefe von 20 Fuß erhalten hat.Man sucht nemlich die Summe einer arnhmetiscbenProgression, deren erstes Glied n 4, die Diffe-renz «l — z, die Anzahl der Glieder tt — 2O ist, undman erhält aus dem 208. §. 8 io (z st-19 x z)—650 Gr — 27 Rthl 2 Gr.
2. Sollte jeder folgende Fuß 4 Gr. mehr kosten:so wäre n — r/, und im 208. §. 2 Zusatz. 8 — 4«»»-j- 4amr — 4«» (» st- 1) — 40 x 2 l — 842 Gr--zzRthl.
214. §'
Em Brunnen ist aufr 2 Fuss Tiefe mit einemArbeiter auf Tblr. verdungen: allein diefcrArbeiter stirbt, oder wird fönst gebindert, nach-dem er nur bis auf 8 Fuss Tiefe gekommen ist.Ein andrer übernimmt auf eben den Accorddie lctzren 4 Fuss zu Stande zu bringen: alsoist die Frage, wie die bedungenen 1; Rrl)l.oder> 2 Gr. unrer beyde Arbcircr zu vertei-len sind?