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Von dem Zellgewebe. H. iz.
sind, welches mit einem Worte nicht dem Schaum einerFlüssigkeit vergleichbar ist. Er erklärt sich auf dasbestimmteste, daß das Zellgewebe nicht aus einzelnenabgesonderten Bläschen entstehe, sondern auf einmalin seinem ganzen Zusammenhange da sey.
Rudolphi, den Mir bei, als seiner Mei-nung zugethan, anführt, spricht eigentlich nur gegendie doppelten Wände der Zellen, ?') die wir sogleichberühren wollen.
In der That kann man sich die Entstehung desZellgewebes, wie wir sie oben vorgetragen haben, garnicht denken, ohne einzelne abgesonderte Zellen zusam-men treten zu lassen. Diese berühren sich nicht inallen, sondern nur in einigen Punkten, lassen alsoZwischenräume, die wir ganz deutlich in dem kugelichrtcn oder blasigen Markgewebe bemerken. (Taf lil.Fig. 14. 16.) Diese Zwischenräume bleiben gewißauch in den schon eckig gewordenen Zellen, wo sieTreviranus, ganz der Natur gemäß, dargestellthat. Aber dies ist durchaus kein allgemeines Gesetz,und die Erscheinung gehört sogar nicht zu den sehrhäufigen. In der Baumrinde wird man dergleichenJntercellular-Gänge nicht finden, wenn man die gro-ßen Saftgangc nicht dafür halten will, was doch eineVerwirrung des Sprachgebrauchs seyn würde. Auchim Baste und allen seinen Verlängerungen nimmt manvergebens diese Zwischengänge an. Sie sind nur indem lockersten Parenchym des Markes, und in den
71) Anatom, der Pflanzen, 219.