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Drittes Kapitel.
Monokotyledonen zwischen den Spiralbündeln. Esläßt sich demnach nicht viel Cmfiuß von ihnen auf dieHaushaltung der Gewächse erwarten.
DieScheidewände des Zellgewebes erscheinen fer-ner nicht seilen mit einem Durchmesser versehen, sodaß man eine doppelte Beschaffenheit der Wände an-nehmen kann. Hedwig scheint diese durchgehendSangenommen zu haben; denn er bildet die Scheide-wände an der Oberfläche als Gefäße, mit einem merkli-chen Durchmesser versehen, ab.Krocker ") undich ") zeigten zuerst, durch welchen Irrthum Hed-wig zu dieser Meinung verleitet worden. Die ansich einfachen Wände der Zellen nämlich erscheinen dop-pelt, wenn der untere Theil der senkrechten Wandneben dem obern gesehen wird, welches Folge desTrocknens ist. Es können keine Gefäße seyn, weilman diese Wände in regelmäßigen Sechs - Fünf- Vier-ecken zusammen stoßen sieht, weil sie in dem unternTheil deü Parenchyms, oft wenigstens, eben so er-scheinen, als auf der Oberfläche, und weil die Mündun-gen, die zu diesen vorgeblichen Gefäßen gehören sollen,oft ganz von ihnen getrennt, in der Mitte der Fläche lie-gen, welche jene umschließen. (Taf. I. Fig. z. H. Fig. 8.)Ungeachtet es nun wohl unläugbar ist, daß dies keineGefäße sind, so war es doch etwas zu voreilig, wennich sonst allen Durchmesser läugnete, Denn schon dieEntstehung dieser Wände in manchen Gewächsen auK
- 2 ) Sammlung zerstreuter Abh. und Bcvb. I. Taf, Z»
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74) Anleit. zur Kennt», der Gcw, l. iW. rri.