Drittes Kapitel.
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eine weiße, holzige Faser haben, die sich in mehrerekleinere trennen läßt. Umgeben sey der Kanal voneiner Haut und angefüllt von einer schwammigenMasse, aus welcher der gefärbte Saft hervor quelle.Genauer spricht Claude Perrault von ihnen, wieer sie in Doldenpflanzen, im Mohn und in der Eichen«rinde untersucht hatte. Er unterscheidet sie von denaufsteigenden Saftgängen, und will, daß die in ihnenenthaltenen eigenthümlichen Säfte ihren Weg abwärt--ur Wurzel nehmen. ?)
Vortrefflich aber beschreibt Grew diese Saft-gänge, als ursprüngliche, die durch die Drängung(const Marion) der Zellen der Rinde einstehen. 2)Sie seyen mit keiner eigenthümlichen Haut umgeben,wie eiwan ein Federkiel, den man in Kork stecke, son-dern ihre W.'nde werden durch das Parenchym gebil-det, die so sich an einander drängen, daß sie hohleRöhren oder Kanäle hervor bringen. Er findet sieimmer nur in der Rinde, wo sie gewöhnlich so großfind, daß manche einen Durchmesser von einem Drit-tel Zoll haben. Im Sumach, sagt er, sind sie mitBündeln von thauführendcn Gefäßen (roriksrousve^ssls) umgeben. Die Abbildungen dieser Saft-gange aus verschiedenen Bäumen ?) sind sehr treu,und von Andern oft copirt worden.
7) Oeuvre» « 1 s j, 1 ^»iyu» er 6s rn^cliLuiqus rol. r.
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z) t.. c. p. H2. nZ.
g) L>. e. leb. 20, r 8 - 2g. Zk. Z2. ZH Z 5 .