Von dem Zellgewebe. H. i6. 109
Auch Malpighi '") beschreibt und zeichnetdie Saftgänge im Nadelholze richtig: es sind Röhrenvon verschiedenem Durchmesser, hier und da bauchig,auch mit einander zusammen mündend, die den Harz -saft enthalten. An andern Orten " ) verwechselt eraber offenbar die Rindengefäße, die mannichfach ver-flochten sind, mit diesen Gängen, wie er sie aus derSellerie besonders zeichnet. Sehr kurz und unvoll-ständig ist D u Hamel' s Beschreibung dieser Gänge,die er vaisssaux propre« nennt. ") Weil sie inältern und jüngern Trieben überall in derselben Zahlund Ordnung stehen: so könnte man daraus schließen,daß sie in gerader Linie und ununterbrochen aufsteigen,allem man dürfe doch nicht daran zweifeln, daß dieeigenthümlichen Säfte sich nach allen Richtungen be-wegen , weil man in jeder Stelle der Zweige Spurenihres Geruchs und Geschmacks bemerke.
Die vollständigste Untersuchung über diese Gangestellte I 0 h. Hill an. Einige Baume können sie inallen Theilen enthalten, andere haben sie nur m derRinde, und noch andern fehlen sie völlig. Ersetztvier Arten derselben nach ihrer verschiedenen Lage fest:i. einige liegen zwischen der Oberhaut und Rinde,V 38 L «xrsrrora; a. andere in der Rinde selbst, vasnintkriora; z. noch andere in dem Bast, vasa ili-rimn; 4. endlich giebt es einige, die in der Spitze derBast-Verlängerungen, in der Nähe des Marks liegen,
ro) l-, c. p. 4. ksb. Z. k. rs.
n) l.. c. p. 17. 127. 7. t. Zi.
12) äs» »-bis» , lvm. ». x. 27 — 29.