lind ihren Abänderungen. §. 17. 117
man auch nur das kleinste.Stück des Blattes einzu-schneiden oder abzubrechen, um, selbst mit bloßen Au-gen, die Spiralfasern zu erkennen.
In der keimenden Pflanze sind sie nicht vom An-fang an zugegen. Denn das Würzelchcn, welcheszuerst aus dem Saamenkorn sich abwärts senkt, ent-hält ursprünglich bloß gestreckte Kanäle und Saftröh-ren. So bald als sich der Wulst bildet, aus welchemnach oben das Pflänzchen zur Entwickelung kommt,während sich nach unten die Wurzel weiter ausbildet,so verbreiten sich aus dem gedrängten Zellgewebe die-ses Wulstes auf- und abwärts d>e ersten Schraubcn-gänge. (Taf. X. Fig. 52. l>.) Der Wurzelstock, alsFortsetzung des Stamms unter der Erde, behält auchin der Folge die Schraubengänge; ja wo die Wurzelsaftreich ist, da sind gerade in ihr die Schraubengängevon bedeutender Größe und Weite und drängen sich nachder Mitte zu; dagegen haben die kleinen Wurzelfasernkeine Schraubengänge, sondern bloß gestreckte Zellenund Röhren. Auch in den Zwiebeln und Knollen kom-men sie nur da vor, wo neue Triebe sich aus diesenTheilen fortsetzen. Malpighi hat sie zuerst jn denKnollen des Olieliclymum minus kiununLujuZklourin) und in den Zwiebeln dargestellt; ich ha-be sie in den Knollen der ersten Pflanze. die in ihrenDlattachscln vorkommen, und in den Knollen der Or-clris ^-tlnsuis zeichnen lassen. (Taf, V. Fig. sz.VM. 40.)
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