n 8 Viert. Kap. VondenSchraubengängen
In den Stämmen der Dikotnledonen muß mandie eigent'ichenSchraubengänge mein näher am Markesuchen, dagegen ihre spätere Abänderungen im Holz«körpcr oder zwischen den Basrbündeln zu suchen sind.(Taf. III. F'g. ,5. lX. 44- Hi- §6. 58.) Swa-german hat die verschiedenen Stellungen der Schrau-benbündcl zuerst zwar richtig und genau, aber nichtmit Rücksicht auf die natürlichen Familien angegeben.Die Abbildungen aber sind sehr gut.'?) In den Grä-sern findet man sie in ihrer ursprünglichen Gestalt ambesten beym Keimen Taf. X. Fig. 52. K-), außerdemaber auch unter und über den Knoten, wo sie sich voll-kommen gut abrollen lassen. Dies erinnere ich gegenRudolphi, ^) der in den Gräsern fast durchge-hends Treppengänge finden will, und es für einen äu-ßerst seltenen Fall hält, daß ich einmal in dem L 1 /-rnu3 ennaclensis abgerollte Spiralfäden gesehen.Sonst sind, wie ich schon bemerkt habe, in den Mo-nokotyledonen die Schraubenbündcl durch den ganzenStamm gleichmäßig vertheilt, ohne einen Kreis zubilden.
In den Blättern sind zwar alle Nerven und dasganze Fasernetz Fortsetzungen der Schraubcngange;aber man kann sie selten deutlich darlegen, weil siewegen ihrer außerordentlichen Feinheit nicht mehr indie Sinne fallen. Nur da, wo sich die Venen desBlatts in helle Punkte oder drüsenartige Körper endi«
Veriianclel, äsr MLsr«cli. l, Hasilcili, XXI. no, ivr«
pl. I. II.
28 ) A. O. S. 191.