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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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119
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und ihren Abänderungen. §.17. ri-tzen, wie bey vielen Farrcnkrautern, findet man dieseEnden voll von wurmförmigen Körpern, deren Ueber«einsrimmung mit den eigentlichen Schraubengängenunmerkbar ist. (Taf. VIII. Fig. zy.) Beym Maceriercn der Blätter widerstehen diese Fasern der Zerstö-rung länger als das zwischcnliegcnde Parenchym, undbilden das scköne Skelett, welches von manchen Blat-tern mir bewundernswürdiger Feinheit dargelegt werdenkann. Vergl. Seligmanns abgedruckte Nahrungs-gefäße in den Blättern der Bäume. Nürnb. 1748. Fol.

Dasselbe Skelett läßt sich von den Blumen berei-ten; die Rippen derKronenblätter und ihre feine Adernsind Fortsetzungen der Schraubengänge, die sich aber,wegen ihrer außerordentlichen Feinheit, hier sehr seltendeutlich darlegen lassen. Am leichtesten sind sie nochin der Corolle von rosea zu finden. Com-

paretti hat sie in mehrern Blumen nachgewiesen,'^)vor ihm schon de la Baisse, 4 °) Swagerrman 4 ') und Reiche!. 4 -)

Auf ähnliche Weise verhält es sich mitdenSchrau«brngängcn in den Staubfäden und den Griffeln. Sieziehen sich allerdings auch in diese Theile, aber siesind wegen ihrer großen Feinheit schwer darzulegen.Aus den Staubfäden der Vuecn Oloriosn. habe ichsie zeichnen lassen. (Taf. IX. Fig. 42.) In andernsah sie Reiche!, und Comparetti leitete aus ih-

Zg) ?rc>drorno d> biicr veAslabile, P. XIX.

40) rur Is circulaclon de Ii> «ev«, p. 2§.

41) Verband, der inaattcli re ttaarl. XX. 2. zi. »Ko.

42) Oi»». de vr»i« ^lanl. «znral., P. Li-