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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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125
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und ihren Abänderungen. H. 19. 12z

Fasern allein die Wand bilden, die also, so lange derSchraubengang noch in seiner eigenthümlichen Formbleibt, überall gangbar ist.

Diese wahre Ansicht von dem Bau der Schrauben-gange haben aber nicht alle Schriftsteller. Um mit Grewanzufangen, so behauptet dieser, daß die Schraubengängeaus mehrern Fasern benetzen, die nicht flach wie ein Band,sondern rund, wie ein sehr feiner Faden, seyen. Siewerden durch Queerfasern verbunden, die als der Ein»schlag des Gewebes, so wie die Schraubengänge selbstals der Aufzug angesehen werden können. Sorichtig diese Vorstellung ist, so hat er auch ziemlichtreue Abbildungen davon geliefert. Desto roherund unwahrer siud Malpighi's Darstellungen. ?)Durch die Analogie mit den Luftröhren der Insektenverleitet, nennt er auch die Schraubengänge tra-claeag, schildert sie als aus gewundenen Bändern be-stehend, die sich fest um Schläuche herum legen, welchemit Blasen gefüllt sind, die den Lungenbläschen glei-chen. Das gewundene Band selbst soll nach ihm auSschuppenfürmigen Theilen bestehen, wie es sich auchin den Luftröhren der Jnsccten finde. Ja, er nimmteine abwechselnde Erweiterung und Zusammenziehungin diesen Gefäßen an, die er selbst beobachtet zu habenversichert. Leeuwenhoek verglich etwas schick-licher diese Theile mit den feinsten Fäden, die um

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§ 6 ) pl. 40-

57) Xosk. pl. I. tsb. L. K. l»b. ß, s, LI,

58 ) l.? c. p. 14. r§.