i2§ Viert. Von den Schraubengangen
Stäbcken gewickUt seyen; er wollte sie sogar imNabelstrang der Saamen und in dein E»ch yoderMus-kanruß gefunden haben. ^ ) Reichet widerlegteM ilpighi's Irrthüiner, und kenn in seiner Schil-derung der Spiralgefäße der Wahrheit sehr nahe. ^ )Du Hamel, ungeachtet er richtiger sah als Mal-pighi, brachte doch die Kenntniß dieser Theile nichtweiter, wahrscheinlich weil er sich der M.roikopenicht gehörig zu bedienen verstand. Denn er versichert,daß er die Spiralgefäße nie im Holze, sondern immernur in krautartigcn Trieben gefunden. Er schildert sieden Korkziehern ähnlich, spricht von feinen Bändern,die schraubenförmig gewunden seyen, und daß dasschuppenfbrmige Ansehen bey genauerer Betrachtungsich verliere. Die großen punktieren Gesäße kannte erso wenig, als Reichet, und wundert sich daher,wie Mal pighi und Grew so große Luftgefäße imHolze haben finden können. ")
Swagerman, der gute Beschreibungen undtreue Abbildungen von den Schraubengangen gegeben,vergleicht sie auch mit den Luftröhren der Jnsecten.Doch findet er den Unterschied, daß die letzter« aus blo-ßen gewundenen Fäden, die erster« aber aus gewunde-nen Bändern bestehen. Man ficht, daß er auf diefeinern Schraubengänge gar nicht Rücksicht genommen,ungeachtet er sie im Ganzen treu abgebildet. Dann
§-)) l.. c. vol. 2. 265.
60) t>. c. vol. i. 69. vol. Z. 4/?-
61) Dir». <!e vs»i» plsnisr. »p>r»I< p. n rr.
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