rzo Viert.Kap. Von denSchraubengättgen§. 20.
Beschaffenheit der Fasern.
Wir haben schon bemerkt, daß die gewundenenFasern selbst einen äußerst kleinen Durchmesser haben;daher es wohl keinem unbefangenen Beobachter einfal«len würde, sie für hohl zu halten. Wo sie einen et-was stärkcrn Durchmesser haben, z. D. in den saftigenMonokotyledonen, den Seitaminen, der Lomrnellnn.(Taf. III. Fig. r6.), da erscheinen sie doch nur, alsso feine Bänder, daß man ihrer zwölf auf die Breitedes Kanals selbst, also (nach dem auf der Tafel ange-gebenen Maaßstab) 192 auf eine Linie, oder fast 2000auf einen Zoll rechnen kann. Nicht bloß in diesen Ge-wächsen (aber doch ganz vorzüglich in den Scitami-nen), sondern auch in andern, der Oaturn laduln.(Taf. IX. Fig. 44.), der 8iän ^butilon (Taf. XII.Fig. 58.) bekommen sie ein bandartiges Ansehen, wennihrer mehrere zusammen hängen. In diesem Falldurchkreuzen sie sich auch wohl so, wie die Körnermassein der Lonlervn cksLiminn. So hat sie unter an-dern Treviranus sehr schön auslumlret gezeichnet. ?')
Sollten nun diese Fasern hohl und als Gefäßezu betrachten seyn? Reiche!, der den Schrauben-gängen das Geschäft, die Säfte zu führen, zueignet,drückt sich nicht bestimmt darüber aus, ob der Kanalnur, oder die Fasern der Wände dies verrichten. Aber,wenn man den Einspritzungen auf den ersten Blick
71) Dom inwend. Bau, Taf. 1. Fig. 8 .