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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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131
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und ihren Abänderungen. H. 20. rzr

traut: so kann man nicht anders denken, als die ge-färbten Flüssigkeiten steigen in der Wand in die Höhe(vergl. Taf. III. Fig. 15. IV. 17.); folglich sind diegewundenen Fasern die Gefäße, in denen sie aufstei-gen. Es ist also auch falsch, wenn Hedwig sich soausdrückt, als ob die gefärbten Flüssigkeiten in demKanal selbst aufstiegen. An einem andern Ortenennt er die ganzen Kanäle hingegen Luftröhren, umwelche sich die zuführenden Saftgänge winden:?') undim Verfolg giebt er ihnen den Namen Luft-Saftgän-ge (?n6umLto - weil die gewunde-

nen Gefäße zwar mit dem Kanal, dessen Wand sie um-geben, in sehr genauer Verbindung stehen, alleinübrigens sey jeder derselben ein Gefäß, ein Gang vonverschiedener, eigener Art. Ja, er behauptet so-gar, daß an der Oberfläche die gewundenen Saftge-fäße den Luftkanal verlassen, und für sich fortgehen.

Hier war es nun deutlich genug ausgedrückt, daßdie gewundenen Fasern hohl, als Gefäße gedacht wür-den und Säfteführende seyen. Dies läugnete ich zu-erst gegen Hedwig?6) aus dem Grunde, weil ichkeine Höhle in ihnen entdecken konnte, auch den Ein-spritzungen mit gefärbten Flüssigkeiten nicht traute.

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72) kuxlsm. blil. NLt. n>u»c. krollä. I, §5.

7Z) Zusätze zu Humboldt'S Aphorismen aus der Pflan-zen-Phyflol. S. 150. 151.

74) Das. S. 157.

7L) Ov kbr. veßer. vrlu, p. 4.

76) Anleit. I, Y7.

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