i4o Viert. Kap. Von denSchraubengängen
erhaben ist, wenn man nicht ohne Noth Dunkelheitenaufsuchen will, wo uns die Natur so vieles erhellt hat.
Dennoch ist diese Idee vielen Widersprüchen un-terworfen gewesen, und die Göttinger Societät fandsich vor neun Jahren vorzüglich dadurch veranlaßt,dieselbe zum Gegenstand einer Preisaufgabe zu ma-chen. Wir wollen uns umständlicher über die verschie-denen Meinungen erklären.
Diese Form war weder von Grew noch Mal-pighi bestimmt unterschieden worden. Leeuwen-hoek war der erste, der imJahp ,6sto sie unterschied,' aber von den Querstrichen noch nicht wußte, daß sieOeffnungen seyen; doch sagt er an einem andernOrte: in den zapfentragcnden Bäumen stehen diese
Kanäle vermöge der Querstriche mit den aufsteigendenKanälen in Gemeinschaft. Nach ihm erwähnt Hed -wig der Veränderungen, welche die Spiral-Gefäßemit der Zeit erleiden, daß sie daS Ansehen gleichförmi-ger Röhren erhalten. Indessen hatte er damit
nichts mehr gesagt, als Grew, der von seinen Lymph-gängen dasselbe behauptete und sie auch so abbildenließ, daß man nicht weiß, verstand er Treppengängeoder punktirte Gefäße. Deutlicher hat noch vormir Mirbel diese Form in den Lyeopodien, in denArordeen, dem Zuckerrohr und selbst in dem^rlo--
96) I.. e. rot. i. I>. II. »4 19. k. 5. 7. H, L.
97) c. vol. Z. x, 294.
98) Oe kbrss reg-rab. orlu, ^>. 2Z.2K.
99) l.. c. z>. 1,7. isb. Z9.