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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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142
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142 Vier!.Kap. Von den Schraubengängen

„Streifen, Reihen von Poren und Queerspalten. In„der Wurzel gebe es keine achte Spiralröhren, die„ sich abrollen, sondern bloß falsche Spiralgefäße/'

Ja, auch in seinem größer« Werke hat er nochso dunkle Vorstellungen, daß er die Schrauben-undTreppengänge zu den großen Röhren rechnet, und die»se ursprünglich aus Oeffnungen im Zellgewebe herleitet.Die Treppengänge erklärt er ausdrücklich für poröseRöhren, deren Poren nur viel größer geworden. Auchwiederholter die Behauptung, daß der Rand dcrSpal-ten mit einem Wulst umgebe» sey. Man finde sie inweichem Holze und krautartigen Trieben, besonders inMonokotyledonen. ?) Hier wiederholt er wieder, diefalschen Spiralgefäße seyen nur Abänderungen der po-rösen Röhren.

Bis auf diesen Augenblick weiß ich nicht, ob ichzu tadeln gewesen, daß ich vor zehn Jahren Wir-bel einer falschen Theorie beschuldigte, und die wah-rere aufstellte, daß Treppengänge vielmehr verwachse-ne Schraubengänge senen, worauf ich nachher nocheinsehen gelernt habe, daß die porösen Röhren veral-tete Treppengänge, also vielmehr Abänderungen dieserseyen, als daß die letzter» für Modifikationen der er-ster» gehalten werden könnten.

Genug, hierüber ist seitdem gestritten worden.Bernhardt trug zuerst eine durchaus abweichendeMeinung vor. Die Treppengänge bestehen nach ihmaus einer Wand, die auf ihrer innern Seite mit lau»

6) louin. lle sik)',. rom . 28 . p. 2g6.

7) kd/iiol. vöjjec. r, 6i. ü§.