und ihren Abänderungen. §.22. 145
Aber, was hindert uns, gerade das Gegentheil zubehaupten, zumal da wir überall die weiten Gefäßemehr im jugendlichen, die engen mehr im ältern Zu-stande bemerken?
Rudolphi trat meiner Meinung geradezubey, und führte die Gründe noch weiter aus, die ichangegeben hatte. Eben so Link, obgleich die-ser in Gräsern nie wahre Schraubengänge finden konn-te, und daher in den letztem eine sehr frühe Verwach-sung der Wände und Annäherung an die Natur derTreppengange annimmt.
— Ein trefflicher schwedischer Botaniker, Wah-l-ende r g, schließt sich in einer lesenswürdigenSchrift ") an die Gegenpartcy. Er meint, die Spi-ral-Gefäße um das Mark in jungen Trieben bleibendieselben in altern, so wie die Treppengange im Holzsich ebenfalls nicht verändern. Diese Meinung ist ohnehinreichende Gründe angenommen, und beruht auf un-vollständiger Beobachtung, wie wir nachher bey derErklärung des Wachsthums des Stammes zeigenwerden.
Mirbel, in seiner neuesten Schrift, beschul-digt mich, ihn gar nicht verstanden und dadurch denfürchterlichen Krieg Deutschlands gegen Frankreich er-regt zu haben. Er habe die Verwandlung des einen
IZ) A. a.O. S. I8Z —I8Y.
14) Grundl. 56 — 58. Nachtr. n. ir.
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