146 Viert. Kap. Von den Schraubengängen
Gefäßes in das andere nicht der Zeit nach verstanden,sondern nur behauptet, dasselbe Gefäß sey unten po-rdser Gang, oben Treppenqang, oder unten Treppcu-gang und oben Schraubcngang. Entweder Mirbelhat sich selbst nicht verstanden, oder er will jetzt nureine Ausflucht suchen; denn ausdrücklich spricht er nochjetzt von den Verhärtungen und Anwachsungen, welchedie Gefäße durch das Alter erleiden.'?) Dennoch be-steht er darauf, daß die falschen Spiralgefäße eine urxsprüngliche Form seyen,'^) und daß die Erscheinungder tukes nrixves, oder solcher Röhren, welche theilsTreppen-.theils Schraubengänge seyen, diese Meinungbestätigen. ") Dabey fällt vorzüglich aus, daß Mir»bei, der sich so oft auf seine frühern Aufsätze im isour-nal cls bezicht, gerade die Stellen jetzt
mit Stillschweigen übergeht, die wir oben anführten,als Beweise seiner Meinung von der Verwandlung derGefäße. Ueber die Wülste, von denen er jede Spalteder Treppengänge umgeben glaubt, habe ich schon oben(§. 14.) gesprochen.
§. 2Z. ,.
Don den Ringgefäßen.
In schnell'aufschießenden Pflanzen, besonders inGräsern und kürbißartigen Gewächsen, erscheine» ial.Fortgange der Spiralgefäße einzelne Ringe, die ich
17 ) Das. p- 96 .
IZ) Noles juznkcLl. P. 42. 52.19) Das. I>. 55.