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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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149
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und ihren Abänderungen. §. 24. 149

Fig. 58.) und des Ahornzweiges (Taf. III. Fig. 15.),so ist eben nur die Feinheit der Röhre Schuld daran.Es darf uns also gar nicht in Verwunderung setzen,warum wir diese getüpfelte Röhren bisweilen so weitbemerken; wir dürfen deßwegen nicht auf den Gedan-ken kommen, dsß sie ursprüngliche Formen seyen.Die Beobachtung lehrt, daß dann die Schraubengän-ge eben so weit waren. (Taf. IX. Fig. 44. 45.)

Sehr merkwürdig ist, daß diese Röhren, um-geben von gedrängtem und zum Theil auch schon ver-holztem Zellgewebe, selbst das Ansehen der Zellen da-durch bekommen, daß sich schiefe Wände über sie hin-legen, von welchen sie an einzelnen Stellen zusammengezogen sind. (Taf IX. Fig. 45.) Es beweiset diesdie geringere Thätigkeit der schon mehr verholzten Ka-näle und ihre innigere Verbindung mit den Zellen.Denn daß diese schiefen Fasern bloß auswendig undnicht als Scheidewände zu betrachten sind, erhellt theilsdaraus, daß man sie nicht inwendig gewahr wird,wenn man den Kanal aufgeschnitten, theils aus demungehinderten Fortgang der eingespritzten Flüssigkeiten,theils aus ihrer bestimmt schiefen Stellung, die sonsthorizontal bey den Scheidewänden zu seyn pflegt, theilsaus ihrem Mangel in vielen andern punktirten Kanä-len (Taf. XII. Fig. Z8-), theils endlich aus dem ähn-lichen Bau mancher Trcppengänge. (Taf. VI. Fig. z i.)

Es ist auch nicht schwer, diese punktirten Gefäßevon den mit körnigen Niederschlügen angefüllten Zellenzu unterscheiden, da die letzter» ganz deutlich ihrenursprünglich zeitigen Bau verrathen. (Taf. III. Fig. i z.)