148 Viert. Kap. Von denSckraubengangen
falschen Spiralgefäße. Darin irrt er, wie ichmeine; denn Verwachsung, die offenbar bey der Ent-stehung der Treppengange Statt findet, ist dem schnel-len Wachsthum entgegen gesetzt, welches die Entste-hung der Ringe veranlaßt. Dagegen wende mannicht ein, daß derselbe Kanal bald Treppcngang ist,bald sich in Ringe auflöst; denn das Wachsthum istsehr verschieden, bald unterbrochen, bald beschleunigt.Mirbel hat dieselbe Ansicht von den Ringen, wie
T r e v i r a n u s.
Mich dünkt, die Ringe sprechen sehr deutlich ge-gen das Aufsteigen der Safte in den Schraubengangcn,weil hier der Kanal offenbar unterbrochen wird.
§. 24.
Don den getüpfelten Röhre».
Der Uebergang von Treppengängcn oder Kanä-len, die mit Queerspalten versehen sind, zu solchen, diebloß runde Oeffnungen haben, ist leicht. Man siehtihn in der Oatura Istula (Taf. IX. Fig. 44. 45.)deutlich; denn derselbe Kanal, der Fig. 44> in demjüngern Triebe noch Schrauben- und Treppengangwar, ist Fig. 45. in dem ältern schon getüpfelte Röh-re. Hier ist unverkennbar, daß es runde Oeffnungensind, die aus jenen Queerspalten entstanden. Wennalso in andern Pflanzen, wegen der Feinheit der Röh-ren, diese Oeffnungen als bloße Punkte erscheinen, wiein den Holzschichten der Liela Xbuülon (Taf. XII.
24) Dom inwend. Bau, 54. 55.
25 ) diole» jusüüc. x.ZS'