und ihren Abänderungen. H.25. 157
Beobachtung kann ich nicht bestätigen. Daraus nunschloß Reiche!, daß die Schraubengänge die Saft-gefäße sind.
Auch Hill beschäftigte sich mit Injektionen^aber von anderer Art. Er schnitt im Frühjahr meh,rere Zweige von Eichen in Stücke von zwey Zoll Lange^tauchte sie sogleich in warmes Regenwaffer, worin sie24 Stunden liegen blieben; dann kochte er sie ein we-nig, und ließ sie nun an einem schattigen aber luftigenOrte trocknen. Wenn sie vollkommen trocken waren:so nahm er etwas grünes Wachs, that es in einen ic»denen Napf und stellte diesen in einem Gefäß mit Was-ser aufs Feuer. So bald das Wachs schmolz, thater die Stückchen hinein, ließ eine Stunde lang fleißigumrühren, dann den Tiegel aus dem Wasser nehmenund auf offnes Feuer setzen, wo cö zwey bis dreyStunden kochen mußte, indem man von Zeit zu Zeitfrisches Wachs hinzu that. Dann wurden die Stück-chen heraus genommen, zur Abkühlung hingelegt, dasWachs ringsum abgenommen, die Enden der Stück-chen abgeschnitten, und sie in der Länge von einandergesagt oder geschnitten. Diese Zubereitung istlangweilig und führt zu nichts, da solche abgestorbeneStückchen, die noch dazu in Wachs gekocht werden,gewiß durch alle Oeffnungen der Gänge und Kanäleohne Unterschied die heiße Masse einlassen. Derglei-chen Jnjectionen sind mehr zur Belustigung, als zurBelehrung. Dahin gehören auch die Einspritzungen
§9) Looscructioii o 5 p. 92. §§.