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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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159
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und ihren Abänderungen. H. 25.

führen, die er umständlich erörtert, daß die Scheide-wände des Zellgewebes in der Oberhaut Fortsetzungenund feine Zeräftelungen der Schraubengänge seyen unddaß dadurch die cffenbare Gemeinschaft zwischen Spi-ralgcfäßen und Zellgewebe eröffnet werde. ") Erglaubte nämlich Blasen gesehen zu haben, die aus ^enSpiralgängeu in die Schläuche des Zellgewebes undaus diesen in jene übergingen. Sogar die Bläschenim Zellgewebe werden aus dieser Quelle hergeleitet.Unerwiesene Hypothesen, die die Natur durch nichtsbestätigt.

Die Reiche!' schen Versuche waren für Hed -wig hinreichend, um den Spiralfasern der Schrau-bengänge das Geschäft, die Säfte aufzuführen, zuzu-eignen. 4')

Frenzel's Versuche,^) mit Tinte angestellt,zeugen von Mangel an hellen Einsichten und an Sach-kenntnis'. Ersucht du Hamcl zu widerlegen, daßdie farbige Flüssigkeit nicht in der Rinde abwärts stei-ge, und doch hatte du Hamel dies gar nicht be-hauptet. Ohne feinere mikroskopische Untersuchungenanzustellen, begnügte sich Frenzel bloß damit, dar-zythun, daß der Holzkörper, bisweilen auch das Mark,dze farbigen Flüssigkeiten aufnehme. Doch fin^e icheinen,sehr fruchtbaren Gedanken bey ihm: Da die

44) Das. P. r-xrl.

45) Samml. zerstr. Abhandl. i, 56. Zusätze zu Hum-boldt'- Aphor. 157.

46) Physiologische Beobachtungen über den Umlauf desSaftes. Weimar 1804. r.