Von d. Mischungs-Verhältn. d. Pflanzen. H.zz. 2H
von den Verrichtungen der Gewächse und von den Be-ziehungen ihrer Theile auf einander begründen zu hel-fen; sondern daß man auch auf das Verhältniß derMischung der nähern und entfernten Stoffe Rücksichtnehmen muffe, das sah schon Grew ein, und nochweit mehr waren davon die französischen Naturfor-scher, seine Zeitgenossen, besonders D i o n y s, u s D o-dart, Dedu, und Will). Homberg überzeugt.Indessen gerieth man, wie es in der Kindheit der Kennt-nisse zu geschehen pflegt, auf mancherley Abwege. Zu«förderst bedienten sich im Anfange die französischen Chemiker gewaltsamer Mittel, des Feuers und derVerbrennung bewirkenden Mineralsäuren, um Salzeund andere Stoffe hervor zu locken, die, als solche,schwerlich vorher die Mischung der Theile ausgemachthatten. Und auf der andern Seite bewirkte die Herr-schaft der Cartesischen Corpuseular-Philosophie, daßman aus der Form der Salzkrystalle, die man theilssinnlich wahrnahm, theils oft willkührlich annahm,auf die bestimmte Thätigkeit und das Verhalten dieserStoffe schloß.
In Großbritannien , wo der gesunde Menschen-Verstand zu jeder Zeit herrschender war als in andernLändern, sah man früh genug die Mißbräuche ein, diemit dieser chemischen Behandlung organischer Körpergetrieben wurden. Schon Daniel Cox zeuue ineinzelnen Aufsätzen, daß die durch die Kunst aus den
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