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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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210
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Sechstes Kapitel.

z. oder endlich durchsichtige oder andere gefärbteStellen imParenchym des Blatts, welche ebenfalls ge-wohnlich Oehl oder ähnliche Flüssigkeiten enthalten.

Das Wesentliche des innern Baues bestehet dem«nach in der gedrängten Beschaffenheit des Zellgewebes,in welches zum Theil mehrere feine Schraubengängesich vereinigen, um so eine hdhere Thätigkeit und dieEntwickelung eigenthümlicher, öhlichter, oder gekärb,ter oder oxydirter Säfte zu bewirken. Auch die Ober-haut, die diese Stellen bedeckt, tritt in die allcrfein-sten Scheidewände zusammen, und ist hier nicht alleinviel zarter, sondern das ganze drunter gelegene Pa-renchym nimmt oft an der Feinheit und Durchsichtig-keit der Drüse Theil, so daß das Blatt, wie bey denArten von Diosma, rc. wie durch-

löchert aussieht. Die übrigen Stellen des Blatts sindundurchsichtig, weil der im Parenchym abgesetzte grüneFärbcstoff die Lichtstrahlen nicht durcbläßt; aber in dendrüsigen Stellen wird bloßes Oehl oder klare Flüssig-keit abgeschieden.

Sechstes Kapitel.

Von dem Mischungs - Verhältniß derPflanzen.

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Historische Bemerkungen.

^aß die Kenntniß von dem Bau und dem innern Ge-webe der Theile nicht allein hinreicht, um die Lehre