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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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257
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V. d. MischungS-Verhältn.d.Pflanzen. H.47. Z57

setzte Hassenfratz mehreres an jenen Versuchen aus,wodurch nun wieder die Sache zweifelhaft ward. Die-ser nahm auch den Kohlenstoff des Bodens und derErdfeuchtigkeit selbst, als die Nahrung der Gewächse,an, und glaubte, daß die Kohlensäure im Dunkelndurch Zersetzung des Wassers und des Sauerstoffs inder Pflanze gebildet werde. 7 ?)

Daher kam, daß auch einsichtsvolle Naturfor-scher, wie Alex. Huntcr zu York, noch 1770 zu be-weisen suchten, das Oehl des Lodens sey die wahreNahrung der Gewächse, weil der fetteste Dünger derbeste sey, weil öhlgebcndc Pflanzen den Boden am mei-sten auslaugen; weil bey den Processen der Gährungund Fäulniß das verfeinerte Oehl von der Luft aufge-nommen, dann niedergeschlagen und so den Pflanzenzugeführt werde. Kalk sey darum so fruchtbar, weiler die öhlichten Theile aus dem Boden anziehe. ' )Ja, er empfahl einen Compoft aus Thran und Pott-asche, womit er in klarem Sande Walzen getriebenhatte. ?')

Daher waren Duhamcl's Versuche schon bes-ser, der durch Sand filtrirtes Flußwasser, was sehrlange in Krägen gestanden hatte, zur einzigen Nah-

7 Z) ^nnzl. <Is cbom. vol. XIII. p. 178. Z> 8 - XIV. s,. x

74) 6<?vrgicsl e,5L)i, vol. I. s>. 2 l—4S Derselben Tö-nung trat auch Abr. Dickson bey, obgleich er scheuauf die Gährung, die der Dünger erleide, Rücksichtnahm. (tleorZic. kss»)», vol. III. p. i zv.)

75 ) Das. x. 64. 70. ..