256 Sechstes Kapitel.
Bonnet's Versuche, Gewächse in Moos,Baumwolle, Sägespanen, alten Büchern und andernMaterien zu erziehn, sind bekannt genug. So er-zog sie auch Krafft in Papier, Wolle und getrockne-tem Sande; aber in ausgelaugter Asche, Fcilspänen,Pottasche und Salpeter gelang es nicht. Aus die-sen Versuchen schloß nun schon Wal lern, s, daß al-le Salze, Erden und Oehle der Gewächse von ihnenselbst aus den einfachen Bestandtheilen des Wassers be-reitet werden. ?°) Indessen machte Torb. Berg«man einige interessante Einwendungen dagegen.Kalk, sagt er, Vittererde, Thon und Kiesel, die sichin der Pflanzenasche finden, sind salziger Natur, undkönnen durch Hülfe des Wassers doch in die Pflanze-aus dem Boden aufgenommen werden. Er zeigt, daßman viel mehr Vorsicht beym Wägen der Gewächse imAnfange und am Ende des Versuchs anwenden müsse,ehe man etwas sicheres daraps schließen könne. AuchKirwan zeigte, daß das Regenwasser, womit Hek--m o nt, Cller, Krafft und Bonnet ihre Gewäch-se begossen, extraktive Theile habe enthalten können,daß das Trocknen der Erde vor und nach dem Versu-che nicht identisch sey, indem die in der Erbe verwese-ten Wurzeln das Gewicht erhöhten. Und endlich
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6z) Ueber den Nutzen, der Blätter. S. 158. > 97 -
6g) d§or. com. pelropoi. kam. ll. 2Zl.
70) ^riculr. tuoitsm. cliein. p. ZZ.
71) beilirilii. ölVer joi^i^Ior. L. H. -joH'^2) I-isll xtlilo». rrsos-lcr. vvl. V. x. Zoo.