Von d.Mischungö-Verhältn.d. Pflanzen.^.zi. 371
annimmt. Daher werden wahrscheinlich die Bestand-theile des Kochsalzes erst von den Pflanzen zersetzt undwieder zusammen gesetzt, wenn sie auf solchem Bodenstehen. Dies erhellt schon daraus, weil nach Dau-quclin's Untersuchung der Natrum-gebenden Pflan-zen, ?') der Gehalt der letzter» nicht mit dem Salzge-halt des Bodens übereinstimmt, und sie fast immer ei,neu Urberschuß an Natrum haben; auch daraus, weilderselbe große Chemiker beweiset, daß die Lulsolaund andere Pflanzen auf Salzboden, die Mineralal-kali geben, dasselbe nicht anders als mit Sauerklee-säure ncutralisirt enthalten. *')
§. 5t.
Don den Alkalien und Metallen.
Was die sauerfähigen Basen betrifft, so ist dieflüchtigste derselben das Ammonium, zwar frey undentwickelt fast nur in den Pilzen; aber an Säuren ge-bunden und durch dieselben verhüllt, in vielen Pflan-zen, besonders denen, die Kleber und Enweißstoff ent-halten. (§. zy.) Den Ursprung deS Ammoniums könnteman zwar im Humus suchen, welcher immer verwesetethierische Theile enthält; allein, da sich derselbe odernoch mehr Gehalt an Ammonium in denen Pflanzenfindet, die nicht in Dammerde gestanden haben:(§.47.) so bleibt nichts übrig, als die Entstehung die-ser Substanz von den eigenen organischen Kräften der
§1) Xllvsl. llu Nil». vol. XIII. p. 2k.
§2) Oelsmstksris ob» »ur ls pbv»,^ue» lom. p. 469.