Sechstes Kapitel.
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leicht krystallisirte. b») Hjerbey muß Bullions Ver-such erwähnt werden, der im -innulls
nur dann Salpeter fand, wenn der Boden mit Sal-peter - Auflösung begossen wurde. Selbst Saus-sure folgert daraus, daß die Salze des Bodens in diePflanzen eindringen, '°) welches aber Buchstäblich ge-nommen der Theorie und Erfahrung auf gleiche Weisewiderspricht.
Wie Salzsäure in den Pflanzen entstehe, daswissen wir noch nicht, weil wir das Radical dieserSaure noch nicht kennen. Aber vorhanden ist sie, wenngleich größtentheils mit Kali und Natrum neutralisier;daher Kochsalz und salzsaures Kali sich in der Ascheder meisten Pflanzen findet. Auch in den Säften le-bender Pflanzen scheint sich bisweilen salzsaures Kaliund Kochsalz, auf eine freylich noch nicht erklärbareWeise zu bilden; wenigstens fanden Fourcroy undVauquelin diese Salze im Safte des Pisang, an-dere in andern Pflanzen-Extracten. Und ausgemachtist, daß Pflanzen die auf Salzboden wachsen, reichan Kochsalz und salzsaurem Kali sind: woraus manschließen könnte, daß sie diese Salze aus dem Bo-den unverändert anziehen. Allein, wir haben schon(§. Z4- <^-) das Gesetz der Verähnlichung, als einenCharakter des Organismus aufgestellt, nach welchemalles, was organische Körper anziehn, seine chemischeEigenschaften auszieht, und organische Eigenschaften
88) <lu Uu». vol. 9. Z02.
zg) Ltemoiro» ä'sAricuIr. 1791. lliver, ^>. Zg.
9«) clüwiyiie, ,ur Irvegs'l. x. 26z.