ZO4 Siebentes Kapitel.
rere, 'als Joh. Aug. Unzer, -°) Sani. Farr,")Ferd. Christ. Oetingcr '*) u. s. f., daß die organi-. sche Kraft der Gewächse zwar weder Muskel- nochNcrvenkraft zu nennen sey, aber daß sie doch, erha-den über die todte Zusammenzichbarkeit, eine Acuße,rung des Hähern organischen Lebens sey, welches inThieren eben so wirke als in Pflanzen. Nachdem be,sonders der Bau und die Bewegkraft der Sensitivenvon Lehme'-) und GaHag an 54) trefflich unter-sucht waren: so wurde nach diesen Forschern sowohlals von Croone,") Townson'^) und Carra-dori 57 ) der Grundsatz aufgestellt, daß die Pflan-zen, so gut als die nervcnlosen Thiere, Zoophytcn undWürmer, mit Reizbarkeit versehen seyn, und daß dasAufsteigen der Säfte nicht anders als durch diese Krafterklärt werden könne.
Dazu kamen nun noch der so genannte Schlaf derBlatter, den meines Wissens Zinn zuerst aus den Ge-setzen der Reizbarkeit erklärte; 'b) der wichtige Einflußder Elektricität auf das Wachsthum, zuerst von Mam-
brap
So) Phys. Schriften, Th. I- S. 241. f.
§1) ?liilo». iolo »llima! molioo. l.on<I. 1771. z.
§2) IrrirsbilitL» vsgekLbilium. lubiox. >768- 4-
53) Deschäft..»er Berl. Ges. Naturf. Freunde, B. U- S.
79. III. S. izz. f.
^leäic. coninieiir. ok Lliiob. Oec. II. vol. ,v. p. 27^.
§3) llis llroooiLa Isomre on musculLr motioii, y. 26.
§6) l'iKllisck. ok kks I.ÜM. »oc. vol. II. 2,1.
77) ^lemoris rlelle »00. irrt. vol. XII. IF,
68) Hamd. Uagazin..Nll.. S. 40. f.