Erscheinungen d. Pflanzenlebens. z8- zoz.
bray und Rollet^) beobachtet; die Entdeckungeiner durch innern Antrieb sich bewegenden Pflanze, desIsellvs.nrurnK ^vrans, von Pohl und Pcrci-val zuerst beschrieben: das nach bestimmten Ge-
setzen erfolgende Abfallen der Blätter, von Vrolikzuerst richtig erklärt:^) alle diese und mehrere Erschei-nungen erhöhten in neuern Zeiten die Vorstel.ung vornhbhern Pflanzen-Leben zu einem bedeutenden Gradeder Wahrscheinlichkeit.
Allein man muß billig seyn, und sowohl demMechanismus seine Rechte lassen, als auch sich derschwärmerischen Hypothesen enthalten, die dasPftan-zenlebcn für völlig einerley mit dem thierischen rech-nen. Diese Abwege zu vermeiden werden wir nur ge,schickt, wenn wir richtigen und höher» Grundsätzenfolgen, welche zum Theil schon oben (§. 5. Z4.) an-gegeben worden sind.
H.
Von der Reizbarkeit der Pflanzen.
§. 58 .
Wirkungen derselben überhaupt.
Daß mechanisch durch die bloße Schnellkraft dergekerbten Staubfäden das Aufspringen derselben inder I^srietarin uud der erfolgt, davon
Lg) blem. <ls ?sri», 1748- s>- 2^4.
60) LIemoir» os tke -oc. ok vc>I. II. 12^.
61) Sammt, zur Physik, B. i. S. 502. f.
L«) O« llskoliiiiiolls »lborum. z.
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