3.2»
Siebentes Kapitel.
schneller keimen, sondern, daß wenn in dem ersten»die Keime früher kamen, dies von der größer» Mengedes Bley-Oxydes herrührte; dies senkte sich auf denBoden, hielt Feuchtigkeit über sich, und die Saamen lagen daher weit feuchter als in Mangan und Sand.Schwefelsäure beförderte nie die Fruchtbarkeit des Be-dens, als in so fern sie Kalk in demselben fand, mitwelchem sie sich verbinden konnte. Verdünnte Salpe-tersäure hingegen auf ein Luzern -Feld gesprengt, mach,te in den Pflanzen ein dunkleres Grün und einen kräf-tigern Wuchs. Schwefelsaures Eisen bewirkte, wieThouvenel schon bemerkte, eine zu starke Zufam-menziehung der Wurzelfasertt, und war der Vegetati-on eher hinderlich. Indessen, wenn dieses Metallsalzmit Kohle und Erdharz in Verbindung ist : so bewirktwahrscheinlich die Kohle, durch Hülfe des Lichts undder Luftstoffe eine Zersetzung der Schwefelsäure, undes kann ein solcher Eisenvitriol nützlich seyn.'°) Gyps,Kochsalz, Salpeter und Glaubersalz wirken auch nachEinhof, als Reizmittel, durch Absetzung des Sau-erstoffs; doch können sie auch die Gewächse überreizenund ihre Säugöffnungen zu stark zusammenzieht», wosie denn die Unfruchtbarkeit des Bodens vermehren.Senebier bemerkte, daß Schwefel-und Salzsäure,mit hinreichendem Wasser verdünnt, das Aufsteigender Safte sehr beförderten, Salpetersäure dasselbe aberuerhinderte. Aber Salpeter und Salmiak befördertenrS wieder. ")
iv) Creme in HermbstädtS Arch-, das. S.-Z4-
,l) kdx-iv!. vogLk. IV. 77. 7-.