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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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321
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Erscheinungen d. Pflanzenlebens. §.59. zri

wenn sie in gewöhnlichem Boden gezogen worden.

(§. Si. 52.) 4 )

Sollte wohl die Bittecerde des Mergels darumder Vegetation so beförderlich seyn, weil sie mit her-vorstechender Neigung die Säuren anzieht? Wenig-stens haben Home,') Lampadius^) und Ein,Hof ?) den vortheilhaften Einfluß dieser Erde auf dasWachsthum erprobt. Doch ist reine Bittcrcrde derVegetation nachthcilig.

Ferner muß ich der Einhof'schen Versucheerwähnen, weil durch diese die Art, wie die sauerstoff-haltigen Dinge auf die Vegetation wirken, außer Zwei,fel gesetzt wird. Er fand, wie Hum b 0 ldt, daßdie Saamen im Wasser, welches übergesäuerte Salz,säure enthielt, zwar schneller keimten und empor schös-sen, aber daß das Wachsthum abnahm, wenn diePflänzchen die Länge eines halben Zolls erlangt hatten;sie entwickelten nie Blätter, behielten ein gelbes kränk-liches Ansehn. Daher man die schwache Lebensfähig-keit älterer Saamen durch diesen starken Reiz leichtvernichten kann. Sehr richtig bemerkt er, daß mMennig und Mangan-Oxyd die Saamen keincswegrs

4) Schrader in Hermbstädts Arch. B.U. S.riz.f.

5) Darwin- Phytsnsmi«, Th. I- S.avo.

6 ) Scherers Iourn. des Chemie, B. V. S. 82z.

7) Hermbstädts Arch. B. H. S. z>6.

s) Smithsvn Tennant in Hermbstädts Archiv,B.I. S. rrz.) und Carradori Libl. j-ti^ico.v'r«»».>8>o. n. vm.

9) Hermbstädt, 4 . iv. S. 1 —1^.